Aikido als Selbsverteidigung

Aikido ist ein körperlicher Übungsweg, der Techniken zur Selbstverteidigung bereithält. Wir suggerieren jedoch bewusst NICHT, dass man nach ein paar Monaten Aikido-Training für alle möglichen Gewaltsituationen gewappnet ist.

Im Aikido werden jedoch Grundlagen der Selbstverteidigung geschult. Aufmerksamkeit, Körperbewusstsein, eine aufgerichtete Körperhaltung sind z.B. Dinge, die darüber entscheiden können ob man als Opfer von Gewalttaten ausgesucht wird oder nicht. Allgemeine Fitnesssteigerung und Verbesserung der Bewegungsfähigkeit können ebenfalls entscheidende Faktoren sein.

Unterrichtet werden Hand- und Griffbefreiungen, das Ausweichen bei Schlagangriffen, Kontroll- und Haltetechniken. Nicht gelehrt werden betont aggressive Vorgehens- oder Verhaltensweisen. Aikido als Budô oder Kampfkunst beinhaltet allerdings auch Möglichkeiten, Auseinandersetzungen Effektiv zu beenden oder Angreifer zu verletzen. Das sind allerdings Dinge, die im Leben der meisten Menschen zum Glück sehr selten, vielleicht auch nie, vorkommen, oder notwendig werden.

Aikido ist nach dem Wunsch des Begründers kein Budô der Gewalt, sondern ein Werkzeug, um die Welt zu verbessern.